Aktuelles / Berichte

Einladung zu einem Chor-Projekt mit Joseph Haydns Messe in F-Dur

Die Flörsheimer Kantorei lädt interessierte Sängerinnen und Sänger zu einem Chor-Projekt ein, das am Ostersonntag, 20. April seinen Abschluss finden wird.

Geprobt wird die Messe in F-Dur von Joseph Haydn, ein frühes Jugendwerk. Haydns Messe verkörpert den frohen und heiteren Grundzug seiner Kirchenmusik und lässt jugendlichen Schwung und volkstümlichen Charakter erkennen. In der Besetzung mit vierstimmigem Chor, zwei Sopran-Solostimmen, Streichern und Orgel wird sie im Festgottesdienst am Ostersonntag eine musikalische Bereicherung darstellen.

Die Proben finden ab Donnerstag, den 6. März statt. Insgesamt sind sieben Proben bis Ostern geplant, so dass sich ein überschaubarer Zeitaufwand ergibt. Der Probenort und weitere Informationen werden nach Anmeldung mitgeteilt. Zum Erlernen der jeweils eigenen Singstimme ist auch eine App erhältlich, die ein individuelles Erlernen neben den Proben ermöglicht.


Anmeldungen sind bis 3. März an den Chorleiter KMD Andreas Großmann erbeten unter:

KONTAKT
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Musikalische Weihnachtsfreude in St. Gallus - Festliches Konzert der Flörsheimer Kantorei in der Reihe der „Gallus-Konzerte“

Flörsheim – 19. Dez. 2024

Ein besonderes musikalisches Glanzlicht erhellte am dritten Adventssonntag die St. Gallus-Kirche in Flörsheim. Zum alljährlichen Weihnachtskonzert der renommierten Gallus-Reihe brachte die Flörsheimer Kantorei unter Leitung von Andreas Großmann gemeinsam mit dem Blechbläser-Ensemble Les Cuivres de Mayence ein anspruchsvolles, abwechslungsreiches Programm zu Gehör. Vor einem zahlreich erschienenen Publikum erlebten die Besucher eine beeindruckende musikalische Zeitreise von der frühen Barockzeit bis in die Moderne.

Schon der Auftakt mit Giovanni Gabrielis „Hodie Christus natus est“ für Blechbläsersextet und Orgel ließ die besondere Akustik des Kirchenraums voll zur Geltung kommen.

Im ersten Programmteil standen Kompositionen von Melchior Franck, Mendelssohn, Rheinberger und Robert Jones im Vordergrund. Die Flörsheimer Kantorei beeindruckte durch einfühlsame Dynamik, saubere Intonation und eine hochkonzentrierte Umsetzung. Gerade in den adventlichen Chorsätzen kam das stimmungsvolle Changieren zwischen Vorfreude und Besinnlichkeit besonders zur Geltung.

Einen stimmungsvollen Akzent setze zudem Johann Sebastian Bachs Pastorale in F-Dur (BWV 590), das Andreas Großmann, zugleich Leiter des Konzerts und Organist des Abends, an der Orgel entfaltete.

Einen Höhepunkt erreichte das Konzert mit vier englischen Carols des zeitgenössischen Komponisten John Rutter. Begleitet von Henrik Schuld am Flügel, zeigte die Kantorei ihre Fähigkeit, selbst komplexere vielschichtige Partituren mit Wärme und Klangschönheit umzusetzen. Besonders bei Rutters innigen Harmonien und anspruchsvollen Stimmverläufen erblühte der Chorklang zur vollen Pracht.

Mit Auszügen aus Mendelssohns Oratorien-Fragment „Christus“ kam nochmals der Jubel über die weihnachtliche Botschaft zum Ausdruck. Rezitativ, Terzett und Chor „Es wird ein Stern aus Jakob aufgehn“ bildeten einen würdigen Abschluss eines Konzerts, das auf eindrucksvolle Weise alte und neue Klangwelten verband.

Das Publikum dankte den Ausführenden mit langanhaltendem Beifall. Die Flörsheimer Kantorei, seit Jahrzehnten von Andreas Großmann geprägt, hat sich einmal mehr als verlässlicher Klangkörper erwiesen, der in der Lage ist, anspruchsvolle Kompositionen stilsicher und bewegend zu gestalten. Die Gastmusiker von Les Cuivres de Mayence bereicherten das Konzert zudem noch um eine leuchtende, festliche Klangfarbe. In Summe präsentierte sich das

Gallus-Weihnachtskonzert 2024 als musikalisches Highlight im Advent, das in Erinnerung bleiben wird.


 

Musikalische Einstimmung auf die Karwoche

FLÖRSHEIM. Robert Schumann hat einst verlauten lassen, er gebe Bachs Johannespassion den Vorrang gegenüber der Matthäuspassion, obwohl Letztere allgemein als populärer gilt und gar als Johann Sebastian Bachs Nonplusultra angesehen wird.

Bei der Aufführung der Johannespassion in der Flörsheimer Galluskirche am Sonntagnachmittag wandelten der Dirigent Andreas Großmann, die Flörsheimer Kantorei, das Main-Barockorchester Frankfurt und fünf Gesangssolisten offenbar auf Schumanns Spuren. Sie kehrten sämtliche Schönheiten des 1724 in Leipzig erstmals aufgeführten Werkes hervor.

Wie ein ehernes Monument erklang der Eingangschor, ganz bewusst von Großmann breit entfaltet. Auf solche Weise kamen die ansonsten oft allzu beiläufig abgehandelten Sechzehntel-Figuren, die dem „Herrscher“ gelten, hier prächtig zur Geltung. Beeindruckend war auch, wie die drei „Herr“-Initialakkorde dynamisch zurückgenommen wurden. Die Chorsänger gewannen ihren Partien vielfältige Farben ab: Wechselnd im musikalischen Ausdruck die Choräle, bei denen ein Sitzenbleiben auf den Fermaten vermieden wurde, steigernd in der sich auftürmenden Kontrapunktik („Wir haben ein Gesetz“), dramatisch bis hin zu bohrender Rigorosität die Judenchöre, die die Feindseligkeit des Volkes markieren, gipfelnd im erbarmungslosen „Kreuzige“ mit dem unerbittlichen langen Spitzenton der Chor-Bässe – wie ein kategorischer Imperativ.

Es war wohltuend, dass Großmann den Schluss-Chor („Ruhet wohl, ihr heiligen Gebeine“) nicht als Trauergesang, sondern als ins Positive gewendete Hoffnungsmusik begreift. Konsequent zuversichtlich erklang danach der leuchtende Abschluss-Choral.

Das Main-Barockorchester Frankfurt spielte durchweg homogen und lebendig, wobei die tiefen Instrumente gelegentlich allzu dominant mit ihren Ostinato-Figuren hervortraten. Stets souverän und klangintensiv, meist nur mit kurz angespielten Akkorden, agierte die viel beschäftigte Continuo-Gruppe mit Henrike Seitz (Orgel) und Katie Stephens (Cello).

Hervorragend waren auch die Gesangssolisten besetzt – allen voran Georg Popplutz, dessen facettenreiche, passionierte Evangelisten-Rezitative mit höhensicherem, feinem Tenor zu den Glanzpunkten der Flörsheimer Aufführung gehörten. Bachs plastische Tonmalereien (das chromatisch durchsetzte „Und weinete bitterlich“, die virtuose Geißelungs-Koloratur, das Reißen des Tempel-Vorhangs) kamen effektvoll zur Geltung. Neben der Riesenpartie des Evangelisten gestalte Georg Poplutz zusätzlich zwei Arien – vorbildlich phrasiert und ausgefeilt. Heike Heilmann sang ihren Part mit hellem Sopran, Anne Bierwirths zart timbrierter Alt hielt in ihrer ersten Arie den begleitenden Bläsern kaum stand, entfaltete sich dagegen beim berühmten „Es ist vollbracht“ umso ausdrucksvoller. Michael Roman (Bass) verlieh den Christus-Worten Nobilität, und Johannes Hill (Bariton) war ein pointierter Pilatus und wohlklingender, eindringlicher Arien-Interpret.

Der lange Schluss-Applaus in der voll besetzten Galluskirche schloss alle Beteiligten ein.


 

Gallus-Konzerte - "Johannes-Passion" von J.S. Bach

Sonntag, 2. April 2023, 17 Uhr

Die Johannes-Passion gilt als wahres Meisterwerk Johann Sebastian Bachs. In knapp zwei Stunden wird hier die Leidensgeschichte von Jesus von Nazareth erzählt und in ergreifenden und kunstvoll komponierten Chorälen und Arien besungen. Auch nach über dreihundert Jahren hat dieses Werk nichts von seiner ursprünglichen Kraft verloren.

Am Karfreitag, den 7. April 1724, wurde die Johannes-Passion in der Leipziger Nikolaikirche uraufgeführt. Ursprünglich sollte das Werk im Gottesdienst aufgeführt werden, heute wird die Johannes-Passion allerdings meistens als Konzertmusik aufgeführt. Im Zentrum der Johannes-Passion steht das Leiden Jesu. Der Evangelienbericht nach Johannes berichtet von der Gefangennahme Jesu bis zu dessen Kreuzigung. Dieser textlichen Grundlage hat Johann Sebastian Bach mit seiner Komposition ein kunstvolles Gewand geschenkt. Und auch heute noch erfreut sich die Johannes-Passion großer Beliebtheit. Jahr für Jahr wird die Johannes-Passion in allen Ecken der Welt aufgeführt.

Dieses Meisterwerk abendländischer Komposition müssen Sie einfach live erleben. Lassen Sie sich von den Solisten in ein anderes Jahrtausend entführen und genießen Sie die perfekt arrangierten Chorpartien. Ein Muss für alle Musikliebhaber!

Quelle: Veranstalter

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Flörsheimer Kantorei

Solisten:
Heike Heilmann, Sopran
Anne Bierwirth, Alt
Georg Poplutz, Tenor (Evangelist und Arien)
Michael Roman, Bass (Christus)
Johannes Hill, Bass (Pilatus und Arien)

Main Barockorchester Frankfurt 

Leitung:
Diözesankirchenmusikdirektor Andreas Großmann

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Karten gibt es im Flörsheimer Stadtbüro (06145 955-110, stadtbuero(at)floersheim-main.de) oder im Internet 


 

Probenwochenende in Hadamar

                                                                                                                     Foto - Thomas Drexler

Von 29.02. bis 01.03.20 fand ein Probenwochenende im Musischen Internat in Hadamar statt.
Es wurde für die Johannes Passion von J. S. Bach geprobt.
Das Konzert  im Rahmen der Gallus Konzerte findet am 29.03.20 in St. Gallus in Flörsheim statt.


 

Ehrung langjähriger Mitglieder

Christel Bergmann, Maria Leim und Werner Stamm wurden für 25-jähriges Singen in der Kantorei vom Diözesan-Cäcilien-Verband durch Pfarrer Friedhelm Meudt geehrt. Dem Dank schließt sich die Teamleitung mit an.


 

Probenwochenende in St. Jakobsberg

Am 16. und 17. November fand ein Probenwochenende im Kloster St. Jakobsberg in Ockenheim statt.
Es wurde für das Weihnachtskonzert "Vokal- und Instrumentalmusik aus sechs Jahrhunderten" geprobt.


 

Bericht über den Verlobter Tag auf der Web-Seite des Bistum Limburg

Ein Link auf die Web-Seite des Bistum Limburg:

https://bistumlimburg.de/beitrag/ein-legendaerer-festtag-im-bistum/

 

353. Verlobter Tag

Zeitgenössische und aktuelle Kirchenmusik am Verlobten Tag 2019

Der Festgottesdienst und die Prozession am Verlobten Tag werden diesmal nahezu ausschließlich mit Musik lebender und zeitgenössischer Komponisten gestaltet.
Hierbei stehen Werke von Christopher Tambling, Zsolt Gárdonyi und John Rutter auf dem Programm.
Der englische Komponist Christopher Tambling (1964 - 2015) hat zahlreiche Werke im typisch englischen Kathedralstil komponiert. Dieser orientiert sich in Bezug auf Melodik, Harmonik und Rhythmik am neo-romantischen Stil. Seine Messe in G-Dur ist ausgestattet mit überfließenden Melodien, die unmittelbar ins Ohr gehen. Eine Besonderheit dieser Messvertonung ist die Einbeziehung der singenden Gemeinde beim Gloria und Sanctus, die dem ganzen Werk einen hymnischen Charakter gibt. Auch bei dem erklingenden „Halleluja“ von Tambling wird dieses klangliche Ideal in großer Festlichkeit erzielt.

Der aus Ungarn stammende Komponist und Professor für Musiktheorie  Zsolt Gárdonyi (geb. 1946 in Budapest) hat mit der Vertonung einer alten Melodie aus dem 15. Jahrhundert ein ansprechendes, harmonisch reizvolles und wirkungsstarkes Werk für Chor und Orgel geschrieben. Seine Vorliebe für dem Jazz entliehene Harmonien korreliert dabei mit einem fließenden Vokalsatz, der dynamisch gesteigert wird.

John Rutter (geb. 1945) gilt gegenwärtig als einer der populärsten und bekanntesten Komponisten geistlicher Musik. Seine Werke sind in der europäischen Harmonik und Tonalität orientiert, behandeln diese aber souverän und originell. Eine vielschichtige Harmonik und Rhythmik, die auch Jazz-Elemente aufnimmt, und eingängiger melodischer Erfindungsreichtum geben Rutters Musik suggestive Kraft. Erklingen wird das Anthem „Look at the world“, das die Schönheit von Gottes Schöpfung beschreibt und damit ein hoch aktuelles Thema unserer Tage aufgreift. In diesem Sommer wurde John Rutter in Schwäbisch Gmünd mit dem Preis „Europäische Kirchenmusik“ geehrt.

Die Musikbeiträge zeigen, dass zeitgenössische Musik nicht gewöhnungsbedürftig sein muss, sondern auch eingängig und publikumswirksam sein kann. Neben den hier erwähnten Kompositionen sind auch Neue Geistliche Lieder neuesten Datums (z.B. von Eugen Eckert und Joachim Raabe) im Programm enthalten.

Die Ausführenden sind die Flörsheimer Kantorei und Bezirkskantor Manuel Braun, Orgel und E-Piano. Die musikalische Leitung hat Diözesankirchenmusikdirektor Andreas Großmann.


 

Palmstraußverkauf 2019

Der Palmstraußverkauf findet immer auf dem Wochenmarkt, Freitags vor Palmsonntag statt.


 

Kirchenmusik an den Kar- und Ostertagen

Die Gottesdienste in der Karwoche und an Ostern in der Kirchengemeinde St. Gallus Flörsheim werden musikalisch mitgestaltet von der Flörsheimer Kantorei und ihrer Choralschola unter der Leitung von DKMD Andreas Großmann.
Am Palmsonntag , 14. April singt die Choralschola der Flörsheimer Kantorei. Der Gottesdienst beginnt um 10.30 Uhr mit der Palmprozession. Die Choralschola gestaltet die Eröffnung der Heiligen Woche mit Wechselgesängen mit der Gemeinde und mit mehrstimmigen Vertonungen. Auch das Abendmahlsamt am Gründonnerst, den 18. April findet unter Beteiligung der Choralschola statt. Der Gottesdienst beginnt um 20.00 Uhr in der St. Josef-Kirche.
Die Liturgiefeier am Karfreitag, 19. April, um 15 Uhr in der St. Gallus-Kirche wird musikalisch gestaltet mit Motetten und a-capella-Gesängen von Andreas Willscher, Antonin Tucapsky, Bob Chilcott und Johann Sebastian Bach. Es singt die Flörsheimer Kantorei.
Höhepunkt  der Feiertage ist der Ostersonntag mit dem Festgottesdienst um 10.30 Uhr in St. Gallus. Auf dem Programm stehen Chorkompositionen mit Orgel von Robert Jones, Christopher Tambling und dem berühmten Halleluja von G.F Händel.

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Flörsheimer Kantorei Singen macht Freude


 

Weihnachtskonzert 2018

Foto: A. Groth 


 

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